These zur Behandlung von Schmerzsyndromen/Fibromyalgie

These zur Behandlung von Schmerzsyndromen/Fibromyalgie

Beitragvon KrischerEgon » Do 8. Sep 2016, 08:10

Folgende These:
Schmerzsyndrome, die im Ergebnis nicht selten auch als Fibromyalgie diagnostiziert werden dürften bzw. eine solche auch sind, können meines Erachtens aus einer Störung des Funktionsverbundes: Nerv-umgebendes kollagenöses Gewebe/Dura mater-Knochen-(evtl.ligamentum und Gelenke-) herrühren; Störung dieses Funktionsverbundes sendet Schmerzsyndrome aus. Wesentlich ist hierbei der Gedanke zum Behandlungsansatz. Dieser Funktionsverbund ist natürlich durch geeignete Bewegungsübungen (insbesondere auch solche mit reduzierter Geschwindigkeit) ansprechbar, im Zusammenhang damit und im Zuge natürlichen Knochenabbaues unter Umständen sogar mit den Jahren wieder deutlich verbesserungsfähig -oft dauert dies allerdings Jahrzehnte.
Kurzfristig kann die Lage unter Umständen auch durch hohe orale Kortisonmengen verbessert werden, die jedoch regelmäßig hierbei keine dauerhaften anhaltenden Verbesserung bringen und als Dauermedikation wegen Nebenwirkungen praktisch ausscheiden.
Meines Erachtens gibt es jedoch auch folgende Behandlungsmöglichkeit: Die Eingangstür zu diesem Funktionsverbund ist für die Einbringung von Medikamenten recht klein, aber zugänglich. Diese Eingangstür dürfte am Foramenaustritt der Nervenwurzel liegen im Bereich des Pedikels (bzw. unmittelbar darüber), wo die Nervenwurzel aus dem Wirbelknochen heraustritt. Hierbei zwischen Nervenwurzel und Knochen in einem Bereich, wo die Nervenwurzel bereits dicht am Knochen entlang geht. Es handelt sich meines Erachtens um ein volumenmäßig kleines relativ dichtes bzw. festes kollagenöses Gewebe zwischen Nervenwurzel und Knochen, das bei Einbringung von Lokalanästhetikum in Mengen von 10 ml bereits zur (überlangen) Betäubung mehrerer Nerven, sowie zur totalen Betäubung des anliegenden Knochens -evtl. auch des ligamentums- führt; kein Nerv mehr und kein Knochen, aber mit beiden in einem bislang wenig beachteten besonderen Funktionsverbund stehend. Lokalanästhetikum allein bewirkt jedoch bei schwerwiegenden Störungen dieses Funktionsverbundes keine Heilungsprozesse. Hierzu ist eine Kortisonbeigabe erforderlich, wobei das beigemischte Lokalanästhetikum meines Erachtens auch nur ein schwaches Anästhetikum zu sein braucht. Da o.g. Eingangstür mit herkömmlicher Bildtechnik bei Metallnadeln nicht auszumachen und klein ist, gibt es zum Treffen dieser Eingangstür keine völlig sichere Methode, aber die Möglichkeit die Wahrscheinlichkeit für einen Infiltrationstreffer zu erhöhen. Dafür muss zwischen Nervenwurzel und Pedikel des Wirbelknochens bzw Kreuzbeinknochens und über Pedikel am Knochenbereich des Foramens in Nervennähe vorsichtig gepeppert werden (analog zur sog. Prolotherapie). Sensible, erfahrene Patienten können unter Umständen bei Infiltration in dieser Eingangstür einen leicht intensiveren Druck verspüren, darauf allein sollte man sich aber nicht verlassen und auf sog. umsichtiges peppern nicht verzichten.
Gewebe und Knochen löst sich bei Kortison unter Umständen teilweise auf, bildet sich aber unter Umständen dann auch so wieder aus (wie der Körper es braucht), dass der Funktionsverbund wieder funktionstüchtiger wird und weniger Schmerzsyndrome aussendet. Es wird also ein Selbstheilungsprozess initiiert bzw. provoziert, der unter zeitweise zunehmenden Schmerzen 4-6 Wochen dauern kann. Ich gehe davon aus, dass bei Schmerzsyndromen, die als Fibromyalgie einen Namen bekommen, nicht ein einzelner o.g. Funktionsverbund, sondern mehrere -teils auch viele- behandelt werden müssen, um völlige Heilung zu erlangen. Weiter auseinander liegende Stellen können unter Umständen gleichzeitig behandelt werden; dieselben Stellen sollten nur in größeren Zeitabständen ca 3 Monaten und eventuell mit geringerer Menge behandelt werden; es wäre meines Erachtens vorzuziehen, gegenüberliegende Stellen nach 2-3 Monaten vorab einmal zu behandeln, ehe dieselbe Stelle nochmals behandelt wird. Die Auswirkungen -auch Heilungsprozesse- einer Behandlung sind meines Erachtens beidseitig bei Infiltrationsmengen von 5-10 ml (Kortison und Lokalanästhetikum). Eine Umflutung des Nervenwurzelbereichs mit o.g. Medikamenten -ohne die o.g. Eingangstür für den Funktionsverbund zu treffen- bleibt zumindest bei schweren Funktionsstörungen bis auf zeitweilige Betäubung völlig wirkungslos; eine schlichte Infiltration des sonstigen ligamentums hat ebenfalls keine entsprechende Wirkung.(Bei Mitbetroffenheit von Ligamentum und Gelenken kann eine positive Wirkung sog. Prolotherapie möglich sein, ersetzt aber meines Erachtens grundsätzlich die o.g. Behandlung an der o.g. Eingangstür des besonderen Funktionsverbundes nicht.)
Ob mit anderen Medikamenten eine Selbstheilung ebenso provoziert werden kann, möchte ich nicht ausschließen, kann ich aber z.Z. aufgrund fehlender Erfahrungen nicht zum Bestandteil der These machen.
Eine Heilung aller, denen die Diagnose Fibromyalgie beschert worden ist, dürfte wegen möglicher unterschiedlicher Ursachen hiermit nicht Genüge getan werden; doch die These verliert darum nicht ihre Berechtigung. Welche anderen Krankheiten möglicherweise mit diesem o.g. wenig beachteten engen und besonderen Funktionsverbund in Zusammenhang stehen und an genannter Eingangstür behandelt werden könnten, bleibt auch offen (-Funktionsstörungen o.g. Art können z.B. ohne geeignete kontinuierliche bewegungstechnische Gegenmaßnahmen u.a. auch zu Versteifungen führen).
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Re: These zur Behandlung von Schmerzsyndromen/Fibromyalgie

Beitragvon Foggy » Do 8. Sep 2016, 08:40

Hallo Egon,

wenn Deine These jetzt der große Clou wäre, was sollen wir mit der Botschaft anfangen ?
Bist Du der HP, welcher zufällig genau diese Methode anbietet ?
sorry, ich finde Deinen Beitrag nur verwirrend, aber vielleicht erklärst Du ja noch weiteres dazu.

LG Foggy
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Re: These zur Behandlung von Schmerzsyndromen/Fibromyalgie

Beitragvon Anna » Do 8. Sep 2016, 09:18

Hallo Egon,
Kann mich da nur Anschließen,es ist sehr verwirrend wa Du schreibst,wenn es wirklich das non plus ultra ist weshalb ist es noch zu niemanden vorgedrungen ?Hast Du überhaupt eine Fibromyalgie oder woher kommt diese Weisheit? LG Anna
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Re: These zur Behandlung von Schmerzsyndromen/Fibromyalgie

Beitragvon Lora58 » Do 8. Sep 2016, 19:28

Hallo Egon,
zuerste einmal herzlich Willkommen.
Schließe mich meinen beiden Vorgängerinnen an und habe die Bitte, dies in einer kurzen und verständlichen Form noch einmal dazulegen, es hört sich an, als ob es ein Bericht wäre der ein Arzt mit dieser Ansicht irgendwo niederschrieb. Bitte für uns etwas verständlicher.

Da bei mir schon mit Kortison experimentiert und keinen Erfolg festgestellt wurde, glaube ich nicht so ganz daran. Da muss dann auch ausgeschlossen werden, dass andere Krankheiten mit im Spiel sind. In den allermeisten Fällen hat jeder von uns noch andere Leiden. Schreibe Dir einfach mal ein paar von mir dazu: Migräne, Restless legs-Syndrom, Wirbelsäulenschäden in allen Abschnitten, posttraumatische Belastungsstörungen, Polyarthrose........

Herzlichen Dank
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Re: These zur Behandlung von Schmerzsyndromen/Fibromyalgie

Beitragvon Grisu » Fr 9. Sep 2016, 06:12

hallo EGON
so ohne Vorstellung dieses hier zu posten
da denke ich direkt an Werbung in eigener oder im Auftrag....
:dino: Liebe Grüße Grisu
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Re: These zur Behandlung von Schmerzsyndromen/Fibromyalgie

Beitragvon Teddy » Fr 9. Sep 2016, 07:55

Da kommt sich wieder einer besonders schlau vor !!!

Könnte irgendwo kopiert sein !? Satzbau und Ausdrucksweise .... *denk002* ..... könnte aus einer anderen Sprache übersetzt sein.
Fachbegriffe die dem Normal-Bürger den ganzen Bericht gar nicht erst verständlich machen .......womit sich die Frage stellt, was will dieser Krischer denn überhaupt rüber bringen.

Thesen sind eben nur Thesen. Und dererlei kennen wir reichlich genug.

Wer auch immer diese These aufgestellt hat, hat meiner Meinung nach niemals Fibromyalgie geplagten richtig zugehört!!!
Lieben Gruß

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Re: These zur Behandlung von Schmerzsyndromen/Fibromyalgie

Beitragvon Anna » Fr 9. Sep 2016, 17:51

Hallo Egon
Also ich verstehe auch immer noch nicht was Du mit diesem Fachartikel zum Ausdruck bringen möchtest!!
Niemand kann damit etwas Anfangen!Vielleicht tut es Deinem Ego gut?
Doch ich denke es ist hier das falsche Forum um sein Wissen unter Beweis zu stellen!!
Wünsche Dir alles Gute
Der Weg ist das Ziel. *zeig*
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Re: These zur Behandlung von Schmerzsyndromen/Fibromyalgie

Beitragvon Connie » Fr 9. Sep 2016, 20:22

Hallo Egon,

wo hast Du das denn gefunden? Es ist etwas schwierig zu verstehen und klingt für mich irgendwie ein wenig wie eine Horrorbehandlung.

LG
Die Connie
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Re: These zur Behandlung von Schmerzsyndromen/Fibromyalgie

Beitragvon Teddy » Sa 10. Sep 2016, 06:57

Hallo Connie,

ist auch ne Horrorbehandlung! Ich hab das 2003 mitgemacht ...... sehr schmerzhaft ...... und meine gesamte Körpermuskulatur hat sehr heftig negativ reagiert ....
Lieben Gruß

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Re: These zur Behandlung von Schmerzsyndromen/Fibromyalgie

Beitragvon Lora58 » Sa 10. Sep 2016, 08:34

Hallo Egon,
kannst mir mal sagen wie die Infiltration bei den vielen Schmerzpunkten von Fibromyalgie vonstatten gehen sollte?? Es sind nicht nur die Triggerpunkte die eh nur noch ein Teil der Diagnose sind, nein, es sind unendlich viele, wir Betroffenen fühlen und spüren das tagtäglich. Und dann eine Infiltration?? Das kenn ich von der Wirbelsäule bei einem Prolaps da hat es mit Cortison auch kurzfristig geholfen eben bis es wieder abgebaut war. Bei uns sind es ja die kleinen Nervenbahnen. Nein das ist unmöglich. Irgendwie weit her geholt. Außerdem ist die Diagnose Fibromyalgiesyndrom die über einige Symtomen bestehen ja nicht nur das EINE. Und zudem sind wir keine Versuchskaninchen, das haben wir schon jahrelang hinter uns. Wir haben alles Pappsatt-
Das geht von Nahrungsergängzungsmittel wo einer denkt "DAS EINE" ist es, dabei wird da nur massig Geld verdient über z.B. Infusionen von Betäubungsmittel (die mir übrigens meist einen halben Tag gehofen haben) und sonst noch einiges. Zu 90 % geht alles über: Wir wollen nur Ihr Bestes (und das ist unser Geld). Das Vertrauen ist bei den alten Hasen weg These hin These her.
Alles Gute
LG
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